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Institut für Astronomie und Astrophysik

Abteilung Astronomie

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Dissertation Gabriele Maluck


Strahlungstransport in Planetarischen Nebeln

Summary.
In dieser Arbeit wurden Modelle für Planetarische Nebel gerechnet. Dabei wurde eine neue kugelsymmetrische Strahlungstransportbehandlung entwickelt. Herkömmliche Strahlungstransportrechnungen berücksichtigen nur zwei extreme Absorptionsverhältnisse in Planetarischen Nebeln:
1) der Nebel ist in allen wichtigen Wellenlängenbereichen optisch dünn
2) der Nebel ist in allen wichtigen Wellenlängenbereichen optisch dick
Die hier entwickelte Strahlungstransportbehandlung wird dem einen wie dem anderen und auch dazwischenliegenden Fällen gerecht. Das Problem, daß eine Modellrechnung in der optisch dünnen Näherung einen optisch dicken Nebel erzeugt und umgekehrt, tritt nicht mehr auf.
Das entwickelte Modell wurde auf den Planetarischen Nebel NGC 6572 angewendet. Als Eingabeparameter wurden möglichst viele bereits beobachtete Werte verwendet, wie z.B. seine geometrische Ausdehnung und seine Dichteverteilung. Ebenfalls wurde Wert darauf gelegt, daß die Zentralsterntemperatur nicht allzu stark von der von Grewing et al. (22) bestimmten abwich. Bereits bekannte Elementhäufigkeiten (He, Ne, C, N, 0) wurden als Eingabeparameter verwendet, andere wurden durch die Modellrechnung bestimmt (Mg, Si und S). Durch Variation der Eingabeparameter wurden berechnete Emissionslinienstärken an beobachtete angepaßt.
Weiterhin wurde die Modellrechnung auch ohne Strahlungstransport und in der ON THE SPOT-Approxlmation wiederholt und die Ergebnisse miteinander verglichen.
Das Strahlungstransportmodell wurde auch am Planetarischen Nebel NGC 7662 getestet. Dies ist im Gegensatz zu NGC 6572 ein Nebel, der im Wasserstoffionisationskontinuum optisch dünn ist. Auch an diesem Nebel wurde die Rechnung ohne Strahlungstransport und in der OSA wiederholt und die Ergebnisse miteinander verglichen.
 

Dissertation (6,81 Mb PDF file including figures)


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Last modified 05 Aug 2011
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